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frischwasser

Die La Bonita verfügt über 2 Frischwassertanks. Die Kapazität umfasst: 460 Liter (210 L im Bereich der Bugkabine und 250 L unter bb Achterkabine).

(Die beiden Naßzellen sind jeweils mit Fäkalien-Rückhaltetanks mit 60 L bzw. 70 L ausgestattet).

Das Frischwasser aus den Tanks wird zum Reinigen, Waschen, Duschen und z.T. zum Kochen (Nudelwasser) genutzt.
Es wird (derzeit) nicht für die Zubereitung von Getränken (Kaffee/Tee) oder zum puren Trinken benutzt. Dafür führt man stilles Mineralwasser mit.

Wasserqualität

Das Wasser aus den Tanks hat eine hohe Qualität, da sehr auf die Reinigung, engmaschige Desinfektion (mit konzentriertem Sauerstoff) sowie auf die beständige und durchgehende Antibakteriellität durch Anwednung von MICROPOR geachtet wird.

Watermaker

In 2023 ist die Anschaffung und Installation eines Wassermachers geplant. Durch den Inverter und der vorhandenen hohen Ladekapazität von Lithiumbatterien, wird es eine Lösung auf Basis von 230V sein. Die Anforderung: Möglichst leise, integrierbar, soll mit 230V betrieben werden, ca. 750W Verbrauch, damit er mit dem vorhandenen Setup (2x 300Ah Liontron / 1700 Konverter / 550W Solarpanele / 115A LIMA) auch während der Fahrt (Segeln/Motoren) mind. 60 Liter die Stunde produzieren kann. Ersatzteile sollten weltweit erhältlich sein. Ein Profigerät wird wohl mit ca. 5500 - 7500 EUR zu Buche schlagen. Eine Bastellösung auf der Basis eines lauten Hochdruckreinigers sollte es nicht sein. Es ist geplant, ein eigenes Seeventil dafür ein zu bauen. Es sollte jedoch geprüft werden, ob das Kühlwasser-Seeventil des Antriebs-Motors (Diesel D2 55), das an einer tiefen Stelle das Seewasser ansaugt, dafür ausreichend Durchsatz hat.

Den Wasserverbrauch (ohne Trinkwasser) für Duschen, Waschen, Abspülen, ggf. Nudelwasser, setze ich großzügig mit durchschnittlich 10 Liter pro Tag und Person an. Ein Wassermacher könnte durchaus auch Trinkwasser produzieren. dann müsste man nochmal ca. 3 Liter je Tag und Person hin zu rechnen.
Wenn man mit der La Bonita mit 6 Personen autark unterwegs sein wollte, müsste man (inkl. Trinkwasser) ca. 80 Liter pro Tag produzieren. Durchschnittlich müsste dann der Watermaker 1 - 1.5h pro Tag in Betrieb sein. Es würde die Service-Batterien mit ca. 1kWh bzw. ca. 10-15% der nominellen Kapazität belasten. Allerdings produzieren die Solarpanele mit nominell 550W/h genügend Strom, um über den Tag verteilt den Energiebedarf zu decken. Es wird sich in der Praxis zeigen, wie sich das Setup bewährt.

 


 

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