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toernberichte2021

Ostern und Pfingsten 2021 (4 Törns)

in den Osterferien und den Pfingsferien waren vier SKS-Ausbildungs-Wochentörns geplant - mit Prüfung am Ende. Coronabedingt wurden die Prüfungen ausgesetzt. Statt dessen wurden mit neu zusammen gesetzen Crews vier Meilen/Trainingstörns durchgeführt.

Die La Bonita wurde vom Eigner von Izola nach Umag überführt. Start und Ziel der vier Segelwochen war Umag/Istrien.

Das Törngebiet umfasste zu Ostern: Umag - Novirad - Limfjord - Pula/Veruda - Banjole - Medulin-Archipel.

Das Törngebiet umfasste zu Pfingsten: Umag - Novirad - Limfjord - Pula/Veruda - Banjole - Medulin-Archipel - Kvarnerinseln: Unje und Losinj

Alle Törns waren sehr erfolgreich, die Crewmitglieder überglücklich. An- und Abreise waren problemlos. Zu Pfingsten war die Anreise samstags an der Grenze zu Kroatien mit wartezeiten verbunden.

 

Juli 2021 (10 Tagestörn)

Ab 8.7. startete ein 10-Tagestörn mit einer besonderen Crew. Die vier Crewgäste bestand aus zwei langjährig verheirateten Paare und waren alle über 80 Jahre alt.
Mit einem Paar ist der Skipper Hubert Schierl seit 2007 in freundschaftlichen Kontakt. Anlässlich der großen Jubiläumsfeierlichkeiten: "100Jahre Schärenkreuzer" hat seinerzeit im Jahre 2008 der König von Schnweden zu Jubiläumswochen und anschließenden internationalen Regatten eingeladen. Das Ehepaar Mattausch ersegelten mit ihrer 15er Schäre "Macca II" zusammen mit ihren jetzigen Skipper Hubert Schierl als Navigator zweimal einen ersten Platz und einmal einen zweiten Platz. Die seinerzeit 73 Jahre alte Schäre erhielt weiterhin einen Preis als schönste Schäre (wie schon bei anderen Gelegenheiten). Das andere ältere Ehepaar hatte keinerlei Segelerfahrung.

Törnverlauf mit der La Bonita (ca. 230 Seemeilen):

Izola/Slowenien, Piran, Umag - Novigrad - Bruinj-Inseln - Unje (Vruljebucht) - Losinj (Krivicabucht) - Losinj (Mali Losinj) - Pomer (Medulinarchipel) - Rovinj - Umag, Piran, Izola

Alle Crewmitglieder waren begeistert dabei, hatten viel Spaß auch bei starken Winden, nahmen die physischen Herausforderungen an. Ein Crewmitglied wurde bei besonders starker Welle etwas seekrank.

 

Juli/August 2021 (2x SKS-Ausbildungen)

Mit Start der bayr. Ferien wurden zwei SKS-Ausbildungen mit anschließenden Prüfungen durchgeführt.
Im ersten Törn waren 5 SKS-Prüflinge an Bord, die am Freutag den 6.8.21 alle bestanden haben. Die Prüfungssituation war leider durch sehr wenig Wind bestimmt. Dies ist wenig erfreulich, da bei vielen Segelmanövern die klare Orientierung fehlt, wann der Bug oder das Heck genau durch den Wind geht. Die Aufschießer für Rettungsmanöver sind ebenfalls nur mit viel Phantasie bestimmbar. Gerne hätte die Crew ihr Können bei besseren Bedingungen unter Beweis gestellt. Während der Ausbildungswoche war beinahe durchgehend guter Wind. Eine Spazialität hat sich ergeben, dass vom Rudergetriebe sich unmerklich 2 Schrauben gelöst haben. Dies hatte eine Manövrierunfähigkeit zur Folge. Die Verbindung Rudergetriebe zum Ruderkoker (damit wird das Ruderblatt bewegt) wurde gelöst, so dass problemlos mit Notpinne (bei 35kn Wind) gefahren und sicher angelegt wurde. Bereits am frühen Vormittag nächsten Tages war alles wieder justiert und nachhaltig gelöst. Es wurde nichts beschädigt.

Die 2. Woche war für alle SKS-Prüflinge ebenfalls erfolgreich bei besten Windbedingungen und sehr! strengen Prüfern. Alle konnten ihr Können gut unter Beweis stellen. Für eine SBF-See-Teilnehmerin, die sich kurzfristig für eine Prüfung entschloss, waren die Manöverfähigkeiten unter den strengen Prüfungsbedingungen leider noch nicht ausreichend vorhanden.

August21 Kleines 3-Tage-Skippertraining

Eine erfahrene Wassersport-Familiencrew hat sich für 3 Tage im Anschluß ein kurzes Skippertraining gewünscht. Es wurden Hafenmanöver (längsseits und mit Moorings mit Heck zur Pier) sowie alle Segel- und Rettungsmanöver (Wende/Halse/Beiliegen/Reffen/Q-Wende/Quickstopp/u.v.m.) trainiert. Zweimal wurde ein VTG überquert nach Italien und zurück. Es wurde praktische Gezeitennavigation durch Ankern in der Lagune von Grado mit nur wenigen Zentimetern unterm Kiel durchgeführt. Fahrt nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang. Es wurden verschiedene Ankerplätze in Slowenien und Italien aufgesucht. Die Zeit reichte für eine kleine Einführung in elektronischer Navigation (Kartenplotter, Tabletnavigation, AIS, RADAR) sowie einen Einstieg in die Interpretation von Wetterprogrammen.
Es blieb Zeit für Fun-Einlagen mit vielen Badestopps. So wurde z.B. ein nachgeschlepptes Foilbord auf Höhe gebracht.

Anfang September21 - Eine Woche Urlaubsörn

Anfahrt (4:45h) bereits am Donnerstag. Nach Reparatur des Ankerlichtes am Freitag Abfahrt um 17.00 Uhr nach Piran/Umag zu einem Bojenlieger in Novigrad. Am Samstag gemütliche Segelei zu den Briunj Inseln. Sonntag-Vormittag eine ausgiebige schönen Insel-Tour mit einem E-Mobil des sehr sehenswerten Naturparks Briunj. Anschließend bei traumhaften Windverhältnissen auf direkten Kurs über den Kvarner zur Insel Unje (vor Anker in der Ulica Sibenska - reichlich entfernt vom Unterseekabel). Montags kurzer Schlag nach Losinj an einer Boje mit Landleine in der Krivica-Bucht mit viel Schwimmen, SUPen und einer Wanderung zur Konoba Balvanida in die Nachbarbucht. Frühmorgends am Dienstag wieder nordwärts bei zunächst mäßigen, dann auf den Kvarner schöne Segelbedingungen mit Kurs auf den Medulinarchipel. Zwischenstopp in der Portic-Bucht mit Kajaktour. Weiterfahrt um die Südspitze Istriens in das bewährte Bojenfeld der Soline-Bucht. Mittwoch weiter nordwärts bei gemütlicher Segelei zum Bojenfeld Rovinj. Donnerstag-Vormittag eine Strandwanderung zum Kap Muntrav. Anschließend Ablegen mit Vorbeifahrt an der Altstadt Rovinj, danach Kurs Umag. Vom Umag-Bojenplatz mit dem Dinghy zur Flaniermeile. Am Freitag ausklarieren am Zollpier von Umag, Einklarieren in Piran und unter Segel wieder zurück nach Izola. 
Die La Bonita wurde mit dem üblichen Ritual für das Verlassen vorbereitet (Endreinigung, Verschlußzustand). Nach einem gemütlichen Schwimmen am nahe gelegenen Strand Abreise mit dem Auto ab 20.00 Uhr. Rückreise über Italien, Salzburg (Walserberg) in knapp 6h trotz Ferienende kaum Stau.

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