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zertifikate

Der Gesetzgeber fordert seit 1998 mit der  Sportboot -Richtlinie 94/25/EG für Schiffe, die im Europäischen Wirtschaftstraum betrieben werden, eine sogenannte CE-Kennzeichnung.

Die CE Plakette gibt Auskunft darüber, wie Seetauglich das Schiff ist. Dabei wird zwischen vier Seetauglichkeitskategorien unterschieden:

  • Eine Yacht der Kategorie A (Hochsee), muss mit Wellen über 4m und Windstärken über 8  Beaufort  umgehen können
  • Eine Boot der Kategorie B, sollte Wellen bis 4m und Windstärken von bis zu 8 Beaufort bei voller Beladung sicher widerstehen
  • Die Seetauglichkeitskategorie C steht für Küstengewässer. Per Definition, Wellen bis 2m und Windstärken von maximal 6  Beaufort
  • Ein Wasserfahrzeug der Kategorie D (Geschützte Gewässer) ist für Wellen von 0.3m und Wind bis zu 4 Windstärken ausgelegt.

Die La Bonita ist der Kategorie A (Hochsee) zugeordnet


Wird ein Schiff privat betrieben und nur für private Zwecke eingesetzt, sind in der Folge keine weiteren Prüfungen, wie etwa eine TÜV-Prüfung bei einem KFZ notwendig.

Abhängig in welchem Land ein Schiff zugelassen ist, ergeben sich manchmal nicht ganz deckungsgleiche Anforderungen an die Schiffs- und Sicherheitsausrüstung: Rettungsmittel, Navigationseinrichtung, Funkanlage, etc.

Wird eine Yacht unter deutscher Flagge im Charterbetrieb eingesetzt, benötigt man mindestens ein sog. Bootszeugnis - das alle 2 Jahre nach einer Begutachtung erneuert werden muss.

Wird eine Yacht neben der Vercharterung  auch als Ausbildungs-Schiff eingesetzt, benötigt man das viel strengere Sicherheitszeugnis der See-BG (Berufsgenossenschaft-See), ein Schiffsbesatzungszeugnis, sowie ein Flaggenzertifikat. Auch das Sicherheitszeugnis muss alle 2 Jahre erneuert werden.

 

Die La Bonita erfüllt diese strenge Norm und hat das entsprechende Seicherheitszeugnis der See-BG (ausgestellt im Aug2020)

 

Sicherheitszeugnis 

 

 

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