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projekte

Umrüstung der Service-Batterien von Blei (4x 100Ah) auf Lithium (2x 300Ah)

die  2x Liontron je 300Ah  sind bereits installiert. Sowie die 2 zusätzlichen Solarpanele mit jeweils neuen Solarregler.
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Ausbau und Erweiterung der elektronischen Navigation

Neben aktuellen Papierseekarten, ist auf der La Bonita eine fest verbaute Navigationselektronik von Raymarine verbaut. Darüber hinaus wird jedoch ein Navigationslaptop mit OpenCPN und aktuellen digitalen Seekarten genutzt. Das Laptop kann Daten der Bord-Sensoren (Tiefe, Wind, Logge, AIS, Radar-Signalisierung in Nahbereichslagen, etc.), sowie das umfangreiche Monitoring der Victrongeräte nutzen. Neben der Navigation können Wetterberichte, NAVTEX, RTTY-Daten, Wetterfaxe, digitalisierte Hafenhandbücher, Leuchtfeuerverzeichnisse, GRIB-Viewer, uv.m. unter Deck am Laptopdisplay aber auch einem großen zentral montierten 32" Monitor für alle gut sichtbar verfolgt werden.
Für die Anzeige am Steuerstand von relevanter Navigationsdaten (WP, Route, Tracks) wurde bisher genutzt: Garmin GPSMap76CSx sowie Garmin GPSMap276cx sowie ein Navigations-Tablet in wasserdichter Hülle (u.a. mit aktuellen Navionics-Karten).

Folgende Probleme sind dabei fest gestellt worden:

  • Das Navigations-Tablet wird in der Anzeige und Bedienung problematisch, wenn Wassertropfen auf das Display geraten (es macht sich "selbstständig", die Bedienung ist dann sehr eingeschränkt). 
  • Das Garmin GPSMap76CSx ist zwar robust, das Display ist jedoch klein. Die Routenübertragung vom Laptop auf des 76er kann "on the fly" erfolgen über die USB-Buchse am Steuerstand. Des Garmin GPSMap276cx hat zwar ein deutlich größeres Display und läßt sich in der prallen Sonne gut ablesen, hat jedoch deutliche Nachteile: Übertragung der Route/WPs/Tracks per USB geht nicht mehr "on the fly". Es muss ein recht umständlicher Massenspeichermodus aktiviert werden (2x ausschalten/2x einschalten). Das Gerät benötig viel Strom, so dass vollgeladene Batterien bzw. der Akku-Pack bereits nach 6h leer ist. Über die festverbaute USB-Leitung mit Buchse kommt nicht genügend Strom in das Gerät und wird trotz USB-Einspeisung leer. Derzeit ist es ohnehin bereits nach 1.5 Jahren defekt geworden und wurde zur Reparatur engeschickt. Die USB-Buchsen sind zudem sehr anfällig an der Seeluft.
  • Folgende Überlegungen sind bereits angestellt worden:
    • Kompletter Austausch der Navigation (oben und unten neue Displays, neues Radar, Sensoren für Tiefe, Wassertemperatur, Logge, Vorausscan, Autopilot, etc.) Diese Lösung würde ca. 15.000 EUR kosten. Leider unterliegen jedoch auch die neuesten Geräte einem schnellen Innovationswandel (man kann sie gar nicht schnell genug einbauen, damit sich nicht schon wieder veraltet sind).
    • Der Einsatz eines Bord-PCs (Festeinbau oder besser Laptop) mit OpenCPN sowie die Verbindung zu allen Sensoren des Schiffes ist immer up to date. Problem: Anzeigegerät am Steuerstand. Fast alle Hersteller von Kartenplottern lassen es nicht zu, dass Routen/WPs/Tracks "on the fly" - also schnell und unkompliziert - ausgetauscht werden können. Bei den meisten geht es garnicht.
    • Mögliche Lösung: Fest-Installation eines wasserdichten, sonnenlichttauglichen Touchscreens, der direkt mit dem Laptop als 2. bzw. 3. Monitor verbunden ist. Open-CPN hat eine Touch-Funktionalität, die schnell zu/abgeschaltet werden kann. Die Montage erfolgt an der Frontseite des Cockpittisches über den vorhandenen Anzeige- und Bedien-Displays. Es wurde bereits ein entsprechender 10.1" Zoll-Monitor bestellt. An dieser Stelle werde ich berichten, wie sich diese Option bewähren wird, wenn sie zum Einsatz gekommen ist. Berichte anderer Nutzer in diversen Foren klingen vielversprechend.
    • Sollte sich diese Lösung bewähren, sind weiteres Features denkbar: Vorauskamera, digitale Motorüberwachung, etc.

 

Möglichkeit des Einsatzes eines Raspberry Pi für Navigationszwecke als experimentelles Projekt

Zeitraum: Frühjahr 2022

Modell:  Raspberry Pi 400  - (in Tastatur integriert).
OpenCPN 5.6.0 mit Seekarten und XyGrib ist bereits erfolgreich im Rahmen eines OpenPlotter installiert und einsatzfähig.
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Amateurfunk

Auf der La Bonita wird mittelfristig eine Amateurfunkanlage installiert (Rufzeichen: DJ1JJ und WJ1JJ).
Vorgesenen ist eine endgespeiste Langdrahtantenne oder ein Isoliertes Achterstag mit Matchbox und Transeiver.

 

SoftwareDefinedRadio (SDR)

Empfang von Wetterdaten, Wetterfaxe, Navtex, AIS über einen SDRplay RSPdx .

Bereits vor vielen Jahren hatte ich mit Hilfe von SSB-Weltempfängern (SSB = SingleSideBand) RTTY-Daten, Navtex und Wetterfaxe empfangen.

Was ist der Vorteil dieser Technik an Bord?

Kosteloser weltweiter Empfang von relevanten Daten fern von Küsten.

Warum SDR?

Da ohnhin ein Laptop an Bord im Einsatz ist, wandert der "Weltempfänger" in ein kleines Kästchen, dass mit einer mächtigen PC-Software direkt gesteuert wird.

Was braucht man dazu?

Laptop (oder Raspberry), SDR-Empfänger , geeignete Antenne (z.B: Loop Antenne MLA-30+), das erforderliche Wissen.
Es gibt bereits einfache SDR-Empfänger in der Größe eines USB-Sticks für ca. 30EUR.

(Projektseiten im Aufbau über Einsatz eines: SDRplay RSPdx  und einer: Loop Antenne MLA-30+)

 

See-BG - Prüfung 2022 (bereits erfolgt)

Die Begutachtung nach deutschem Recht durch zwei Gutachter erfolgte bereits am 1. / 2. März 2022. Davor wurde bereits eine turnusmäßige Gasprüfung vorgenommen. Die Begutachtung erfolgt immer alle 2 Jahre. Das Schiffs-Sicherheitszeugnis wird für die La Bonita erwartungsgemäß verlängert.

Alle sicherheitsrelevante Einrichtungen, sowie das gesamte Schiff wird auf Herz und Nieren geprüft. Dazu gehören u.a. die Überprüfung der Feuerlöscher, Automatikwesten, Medizinkoffer, Notsignale, Rettungsinsel, Funkanlage, Navigation, Borddurchlässe, Rigg, Elektrik, Motor, u.v.m.

HINWEIS: Private Yachten unterliegen keiner Überprüfung | Charterschiffe haben meist nur das geringere Bootszeugnis.

 

Watermaker

Die Vorteile eines Wassermachers / Entsalzungsanlage liegen für Langfahrer klar auf der Hand.

Selbstverständlich spielt auch der Eigner der La Bonita mit dem Gedanken, sich eine entsprechende Einrichtung zu installieren.

Das Schiff ist ausreichend groß, um einen guten Einbau-Platz dafür zu finden. Die erweiterte elektrische Stromanlage (Lithiumbatterien, insgesamt 700W Solarpanele, Windgenerator (nicht installiert), sowie ein hochwertiger Konverter) ist bereits vorhanden, bzw. wird in Kürze fertig installiert.

Für den derzeitigen Einsatz der Yacht, ist bislang ein Watermaker nicht erforderlich. Doch kann sich dies mittelfristig ändern.
Jeder der beispielsweise in Griechenland unterwegs ist, kennt das Problem, dass man die Törnplanung sehr strikt nach dem Füllstand der Wassertanks ausrichten muss. Ein Watermaker befreit einem von der Sorge.

Es gibt zahlreiche Informationsquellen im Internet und Youtube über fertige kompakte, aber auch modulare Anlagen. Unter verschiedene Antriebe (12/24V | 230V | Kompressor, Kolbenmotor, Pumpe, etc) kann man wählen. Die Spanne eines erforderlichen Budgets reicht von 3000 -7000 EUR.

Welche Variante in der La Bonita verbaut wird, bleibt vorerst noch spannend. An dieser Stelle wird wieter darüber berichtet.

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